Der Neubau der Kindertagesstätte in Dahlheim macht derzeit rasante Baufortschritte. Im vergangenen Monat konnten die umfangreichen Innenputzarbeiten termingerecht zum Abschluss gebracht werden. Nahtlos daran anschließend wurde mit den Arbeiten an der Außenfassade begonnen. Mittlerweile sind auch die Arbeiten am Wärmeschutz sowie die Außenputzarbeiten abgeschlossen. Damit ist ein weiterer wichtiger Abschnitt des Bauvorhabens erfolgreich geschafft und das Gebäude nimmt zunehmend sein endgültiges Erscheinungsbild an.
Auch im Innenbereich der neuen Kindertagesstätte schreiten die Arbeiten weiter zügig voran. Parallel zu den noch laufenden Installationsarbeiten an den Lüftungsanlagen konnten bereits die vorbereitenden Arbeiten für den Estricheinbau durchgeführt werden. Hierzu gehörten insbesondere die Verlegung der Wärmedämmung auf dem Boden sowie der Einbau der Fußbodenheizung. Diese Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.
In dieser Woche steht nun ein weiterer wichtiger Schritt an: In der gesamten Kindertagesstätte wird der Zementestrich eingebracht. Für diese Arbeiten ist ein Zeitraum von rund einer Woche vorgesehen.
Im Anschluss soll ohne größere zeitliche Unterbrechung die Montage der Holzfassade beginnen. Vorgesehen sind waagerecht angeordnete Rhombusleisten aus Robinienholz. Robinie zeichnet sich durch ihre besondere Härte, Widerstandsfähigkeit und natürliche Dauerhaftigkeit aus und eignet sich daher hervorragend für den Einsatz im Außenbereich. Die Holzfassade wird dem Gebäude ein hochwertiges und zugleich natürliches Erscheinungsbild verleihen. Gleichzeitig unterstreicht die Verwendung dieses langlebigen Naturmaterials den Anspruch an eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise.
Nach ausreichender Trocknung und dem notwendigen Aufheizen des Estrichs können die weiteren Ausbauarbeiten im Gebäude fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dann insbesondere die Malerarbeiten sowie die Herstellung der abgehängten Decken. Hinter diesen werden künftig die zahlreichen technischen Versorgungsleitungen und insbesondere die Leitungen der Lüftungsanlage verschwinden.
Viel Arbeit hinter den Kulissen
Mit dem zunehmenden Baufortschritt steigen zugleich die Anforderungen an die Koordination und Überwachung des gesamten Bauvorhabens. Die laufenden Abstimmungen mit den beteiligten Handwerksunternehmen sowie die konsequente Anwendung und Umsetzung des Vergaberechts erfordern mittlerweile einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand. Dass die Arbeiten dennoch zügig und möglichst reibungslos ineinandergreifen können, ist nur durch eine intensive Begleitung und Überwachung des Baugeschehens möglich.
Auch für mich als Verbandsvorsteher ist damit ein erheblicher persönlicher Zeit- und Energieaufwand verbunden. Diesen bringe ich jedoch gerne auf, denn das große Ziel bleibt stets vor Augen: Mit dem Neubau dürfen wir ein Projekt verwirklichen, das für die drei beteiligten Ortsgemeinden und insbesondere für unsere Kinder und Familien seit Jahrzehnten notwendig ist und nun endlich Realität wird.
Besonders wichtig ist mir dabei der unmittelbare und persönliche Kontakt zu den ausführenden Firmen und den verantwortlichen Ansprechpartnern auf der Baustelle. Viele Fragen und Herausforderungen lassen sich am besten im direkten Austausch und mit kurzen Entscheidungswegen lösen.
Eine gewichtige und sehr unterstützende Funktion kommt dabei unserem Architekturbüro Meier Missbichler aus Koblenz zu. Die fachliche Begleitung, Koordination und Unterstützung durch das Architekturbüro ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass ein Bauvorhaben dieser Größenordnung mit einem Investitionsvolumen von rund 3,4 Millionen Euro auch auf Bauherrenseite in einer ehrenamtlichen Funktion verantwortungsvoll begleitet und umgesetzt werden kann.
Bis zum Ende des Jahres ist vorgesehen, die wesentlichen Arbeiten im Inneren der neuen Kita abzuschließen. Die Herstellung der Außenanlagen wird anschließend noch einige Zeit in Anspruch nehmen und kann insbesondere nach dem Rückbau der Gerüste weiter vorangetrieben werden.
Damit bleibt das große Ziel fest im Blick: Im zweiten Quartal des kommenden Jahres soll die neue Kindertagesstätte in Betrieb genommen werden.

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